Das Meeting hat pünktlich begonnen, alle waren da, und trotzdem weiß hinterher niemand genau, was beschlossen wurde. An einem Tag lernst du, Meetings mit Erkenntnissen aus der Meeting-Forschung vom Ergebnis her zu gestalten, damit am Ende eine Entscheidung steht und jemand sie umsetzt. Für alle, die regelmäßig Meetings einberufen, leiten oder mitgestalten.
Auf Anfrage / Inhouse / Coaching / ConsultingMontag, 9 Uhr Jour fixe, 10 Uhr Projektabstimmung, 11 Uhr Statusrunde. Bis Mittag hast du drei Meetings hinter dir, die einander ziemlich ähnlich waren: eine Agenda, die eigentlich eine Themenliste ist, zu viele Leute im Raum, zwei Stimmen, die die Diskussion bestimmen, und am Ende ein »Wir schauen uns das noch einmal an«. Was solchen Meetings meistens fehlt, ist Klarheit über das Ziel, über die Vorbereitung und über die Frage, wer am Ende entscheidet und wer was bis wann erledigt.
Dabei gehören Meetings zu den wichtigsten Orten für Zusammenarbeit, Führung und Entscheidungen. Gut gestaltet sparen sie Zeit, nutzen das Wissen und die Perspektiven der ganzen Gruppe und sorgen dafür, dass Beschlüsse tatsächlich umgesetzt werden. Die Meeting-Forschung weiß inzwischen ziemlich genau, worauf es dabei ankommt. Dieses Training verbindet ihre Erkenntnisse mit Leadership- und Entscheidungsforschung und langjähriger Praxiserfahrung. Du lernst, ein Meeting als Arbeitsprozess zu gestalten, an dessen Ende ein klares Ergebnis steht. Moderationstechnik ist dabei nur ein Baustein.
Das Training folgt sechs Prinzipien wirksamer Meetings. Jedes beginnt mit einer Frage, die du dir vor deinem nächsten Meeting stellen kannst.
1. Purpose
Was soll nach dem Meeting anders sein? Vom Thema zum konkreten Outcome. Vorbereitung und Design als Fundament: ein klarer Zweck und messbare Ergebnisse, die Wahl zwischen Präsenz, remote und hybrid, eine Agenda aus Fragen statt aus Themen, die richtigen Teilnehmer*innen, bewusst gestaltete Zeit und eine Vorbereitung, die tatsächlich möglich ist.
2. Participation & Inclusion
Wie kommen die richtigen Stimmen in den Raum? Facilitation und Führung im Meeting als entscheidender Erfolgsfaktor: Beteiligung, psychologische Sicherheit und konstruktiver Widerspruch.
3. Information
Wie nutzt ihr das Wissen der ganzen Gruppe? Informationsbias vermeiden, Fakten und Annahmen sichtbar machen.
4. Decision
Wie kommt ihr vom Diskutieren zum Entscheiden? Eine klare Entscheidungsfrage, Kriterien, ein definierter Entscheidungsprozess und eine Person, die die Entscheidung verantwortet.
5. Action
Wie wird aus einer Entscheidung Umsetzung? Klare Verantwortlichkeiten, echtes Commitment über bloße Zustimmung hinaus, Deadlines, dokumentierte Action Logs, Follow-up und Accountability.
6. Learning
Wie werden eure Meetings laufend besser? Meeting Audit, Debriefs und Retrospektiven, damit das Gelernte im Alltag ankommt.
Ein Tag in Präsenz, bei euch im Unternehmen oder in GfP Spaces01, mit maximal 12 Teilnehmer*innen. Kurze, wissenschaftlich fundierte Inputs wechseln sich mit Übungen, Simulationen und Reflexion ab, und den ganzen Tag über arbeitest du an deinen eigenen, realen Meetings. Zum Einsatz kommen unter anderem ein Meeting Reality Check, die »Kill the Meeting«-Übung, der Meeting Purpose Canvas, das Format Think, Write, Share, Discuss, das Hidden-Profile-Experiment, ein Decision Lab sowie Decision & Action Log und Meeting Audit. Zum Abschluss entwickelst du mit Werkzeugen und Checklisten dein persönliches 14-Tage-Meeting-Experiment, das du gleich nach dem Training in deinem Arbeitsalltag startest.
Für alle, die regelmäßig Meetings einberufen, leiten oder wesentlich mitgestalten: Führungskräfte und Team Leads, Projekt- und Programmverantwortliche, Expert*innen und Fachverantwortliche, Product Owner und andere agile Rollen, interne Berater*innen und Change-Verantwortliche. Ebenso für alle, die die Meetingkultur in ihrer Organisation verbessern wollen. Denk vorab an ein, zwei Meetings, die du regelmäßig leitest und die dich gerade Zeit und Nerven kosten. Genau an ihnen arbeitest du den ganzen Tag.