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Management & Leadership

Führen mit Klarheit und Konsequenz

Viele Führungskräfte wissen genau, was sie sagen müssten. Sie sagen es trotzdem nicht, oder erst drei Wochen später. Dieses Seminar arbeitet genau an diesem Moment, mit echten Gesprächen aus deinem Alltag. Für Führungskräfte, die merken, dass Nettsein allein ihr Team nicht weiterbringt.

Auf Anfrage / Inhouse / Coaching

Über dieses Angebot - Übersicht

Die Mitarbeiterin, die zum dritten Mal zu spät liefert. Die Vereinbarung aus dem Teammeeting, an die sich zwei Wochen später niemand mehr erinnert. Der Kollege, der früher dein Kumpel war und jetzt an dich berichtet. Solche Situationen schieben Führungskräfte oft vor sich her, weil sie das Team nicht verärgern wollen oder weil von oben ohnehin genug Druck kommt. Das Team lernt daraus vor allem eines: was passiert, wenn nichts passiert. Mitarbeitende orientieren sich an dem, was Führungskräfte tun. Was sie sagen, zählt deutlich weniger.
Konsequenz hat einen schlechten Ruf, weil sie nach Härte klingt. In der Praxis ist es fast umgekehrt: Wer innerlich klar ist, muss nicht laut werden. In diesem Seminar arbeitest du an beidem, an deiner inneren Stabilität und daran, wie sie nach außen sichtbar wird. Du übst, Grenzen zu setzen, ohne dich danach zu rechtfertigen, und Konflikte anzusprechen, solange sie noch klein sind. Und du verlässt die Sandwichfalle, in der man entweder als »Kumpel« allen alles recht machen will oder als »Briefträger« nur weiterreicht, was oben entschieden wurde.

Das nimmst du mit

  1. Du erkennst, welche Rolle du in deinem Team tatsächlich einnimmst und in welchen Situationen du in die Sandwichfalle rutschst.
  2. Du setzt eine Grenze in wenigen ruhigen Sätzen und hältst die Stille danach aus, ohne nachzuschieben, warum.
  3. Einen Konflikt sprichst du an, solange er noch ein kleiner ist.
  4. Erwartungen formulierst du so klar, dass du sie später auch einfordern kannst.
  5. Wenn dir Widerstand entgegenkommt, bleibst du ruhig, weil du weißt, woran du dich innerlich festhältst.

Das erwartet dich

  • Die eigene Führungsrolle schärfen: typische Sandwichfallen vom »Kumpel« bis zum »Briefträger« erkennen und verlassen.
  • Grenzen setzen als Führungsinstrument, klar und ohne Rechtfertigungsschleifen.
  • Konflikte früh und direkt ansprechen, inklusive der ehrlichen Frage, warum wir es so oft nicht tun.
  • Erwartungen formulieren, nachhalten und einfordern.
  • Sprache für schwierige Momente: klare Botschaften und Entscheidungen, die nicht im Konjunktiv verschwinden.
  • Umgang mit Widerstand, wenn das Gespräch unbequem wird.
  • Orientierung geben über Struktur und Prioritäten, gerade wenn es hektisch wird.
  • Selbstführung: Haltung und Präsenz als Basis dafür, nach außen konsequent zu bleiben.
  • Praxisübungen an deinen eigenen Fällen, vom schwierigen Gespräch bis zur Konfliktintervention.
  • Ein persönlicher Handlungsplan für die ersten Wochen danach.

So läuft das ab

Ein Tag in Präsenz, bei euch im Unternehmen oder in GfP Spaces01, mit maximal 12 Teilnehmer*innen. Der Großteil der Zeit gehört der Übung: Du bringst eigene Situationen mit, probierst Gespräche aus und bekommst direktes Feedback aus der Gruppe und aus der Seminarleitung. Kurze Inputs liefern das Werkzeug, in den Übungen zeigt sich, ob es in deinem Alltag hält. Zum Abschluss erarbeitest du einen Handlungsplan, mit dem du am nächsten Arbeitstag anfangen kannst.

Für wen ist das?

Für Führungskräfte mit Personalverantwortung, die merken, dass sie Gespräche aufschieben, Vereinbarungen versanden lassen oder zu oft erklären, warum sie etwas erwarten. Besonders passend für alle, die aus dem eigenen Team heraus zur Führungskraft geworden sind, und für Führungskräfte in der Mitte der Organisation, die Entscheidungen von oben vertreten müssen, hinter denen sie nicht immer selbst stehen. Weniger passend, wenn du Techniken suchst, um dich mit mehr Druck durchzusetzen. Das Seminar setzt früher an, bei der Klarheit, die Lautstärke überflüssig macht.

 

Deine Superpower danach

  • Du sagst den unbequemen Satz, wenn er fällig ist. Ohne Umhang und ohne Donnerstimme, dafür mit einem Rückgrat, auf das sich dein Team verlassen kann.