GFP GFP
Management & Leadership

Die Führungskraft als Coach: Eigenverantwortung der Mitarbeitenden stärken

Die schnellste Antwort auf die Frage einer Mitarbeiterin ist meistens die eigene. Nur fragt sie dann beim nächsten Mal wieder. An einem Tag lernst du, wann Coaching als Führungsinstrument passt und wie du mit gezielten Fragen die Eigenverantwortung in deinem Team stärkst. Für Führungskräfte aller Ebenen.

Auf Anfrage / Inhouse / Coaching

Über dieses Angebot - Übersicht

»Kannst du kurz drüberschauen?« Du schaust drüber, sagst, wie du es machen würdest, und zehn Minuten später ist das Problem gelöst. Für heute. Morgen kommt die nächste Frage, und irgendwann bist du die Person, an der im Team alles hängt. Dabei wüssten viele deiner Mitarbeiter*innen die Antwort selbst, wenn ihnen jemand die richtige Frage stellen würde.

Coaching gibt dir dafür ein Instrument, mit dem du Mitarbeiter*innen zu selbstständigen Leistungsträger*innen entwickelst, gerade wenn Zeit und Ressourcen knapp sind. Coaching durch die eigene Führungskraft funktioniert allerdings anders als Coaching durch einen externen Coach. Du bist nie ganz neutral, und manchmal braucht es eben doch eine klare Anweisung. In diesem Workshop klärst du, wann Coaching sinnvoll ist und wo seine Grenzen liegen. Mit der Führungsuhr findest du heraus, bei wem es den größten Nutzen bringt. Und du übst Frage-, Gesprächs- und Interventionstechniken, bis sich ein strukturiertes Coachinggespräch nicht mehr nach Lehrbuch anfühlt. Am Ende steht ein Plan, wie du Coaching in deinem Team einsetzt.

Das nimmst du mit

  1. Du weißt, wann Coaching als Führungsinstrument sinnvoll ist und wann eine Anweisung die bessere Wahl ist.
  2. Die Unterschiede zwischen Führen und Coachen kennst du und erkennst die typischen Stolpersteine, wenn du beides verbindest.
  3. Mit der Führungsuhr entscheidest du, welche Mitarbeiter*innen am meisten von Coaching profitieren.
  4. Ein Coachinggespräch führst du strukturiert, mit Fragen, die dein Gegenüber selbst auf Lösungen bringen.
  5. Für dein Team hast du einen konkreten Plan, wie du Coaching im Führungsalltag einsetzt.

Das erwartet dich

  • Die Führungskraft als Coach: Wann ist das sinnvoll, und was unterscheidet es von externem Coaching?
  • Führung und Coaching: Gemeinsamkeiten, Unterschiede und typische Stolpersteine.
  • Die Führungsuhr: Welche Mitarbeiter*innen sollen gecoacht werden, und wo bringt es den größten Nutzen?
  • Coaching als Instrumentarium: Frage-, Gesprächs- und Interventionstechniken.
  • Strukturiertes Vorgehen im Coachinggespräch.
  • Kollegiale Fallberatung an Fällen aus der Gruppe.
  • Praxisnahe Methoden und Tipps für unterschiedliche Coachingsituationen.

So läuft das ab

Ein Tag in Präsenz von 9 bis 18 Uhr, bei euch im Unternehmen oder in GfP Spaces01, mit maximal 12 Teilnehmer*innen. Kurze Inputs, erprobte Handouts und Checklisten, Fallarbeit und Diskussionen wechseln sich mit Rollenspielen und Erlebnisübungen ab. In den Rollenspielen führst du selbst Coachinggespräche und erlebst auch die andere Seite, als gecoachte Person. In der kollegialen Fallberatung bearbeitet die Gruppe echte Situationen aus eurem Führungsalltag. Nach dem Seminar kannst du die Seminarleitung per E-Mail erreichen. Der Tag ist ein Modul der Reihe »Essentielle Führungsskills« und setzt keine anderen Module voraus.

Für wen ist das?

Für Führungskräfte aller Ebenen, von der Teamleitung bis zur Geschäftsführung. Besonders passend ist der Tag, wenn dein Team mit vielen Fragen zu dir kommt, die es eigentlich selbst lösen könnte, oder wenn du einzelne Mitarbeiter*innen gezielt weiterentwickeln willst. Für eine vollständige Coaching-Ausbildung reicht ein Tag nicht. Er reicht aber, um die Werkzeuge mitzunehmen, die du als Führungskraft im Alltag brauchst.

Deine Superpower danach

  • Nach diesem Seminar führen Sie Coachinggespräche strukturierter und bewusster.
  • Du stellst die eine Frage, nach der dein Gegenüber die Antwort selbst findet. Wie der weise Mentor im Film, nur mit weniger Pathos und mehr Kaffee.