Ein Raum voller kluger Leute, eine Pinnwand voller Ideen, und drei Wochen später ist kaum etwas davon umgesetzt. In zwei Tagen lernst du, Workshops und Gruppenprozesse so zu moderieren, dass am Ende Ergebnisse stehen, die auch weitergetragen werden. Für alle, die mit Gruppen in Workshops, Klausuren, Trainings oder Meetings arbeiten.
Academy / Öffentlich buchbar / InhouseEin Workshop wird einberufen, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Erfahrene, engagierte Menschen bringen ihre Beiträge ein, es wird begeistert diskutiert, und die Pinnwand füllt sich. Und dann? Dann ist die Veranstaltung vorbei. Wenn es gut läuft, war die Hälfte der Zeit produktiv, und ein Bruchteil der Ideen wird tatsächlich umgesetzt. Oft ist es weniger, und der Frust bei den Teilnehmer*innen ist entsprechend groß.
Gute Moderation beginnt lange vor dem Workshop und endet erst einige Zeit danach. In diesem Seminar lernst du die Dramaturgie des gesamten Prozesses kennen, von der Auftragsklärung über Vorbereitung, Einstieg und Themenbearbeitung bis zur Transfersicherung und Nachbereitung. Du erprobst strukturierende und kreative Methoden wie Dynamic Facilitation, das Medizinermodell, Ishikawa, die paradoxe Frage oder De Bonos Denkhüte und lernst, Gruppenprozesse zu lesen und darauf zu reagieren. Und du arbeitest an einer Frage, die viele im Alltag beschäftigt: Wie moderierst du, wenn du selbst Expert*in für das Thema bist?
Zwei Tage in Präsenz, bei euch im Unternehmen oder in GfP Spaces01, mit maximal 12 Teilnehmer*innen. Du erlebst Moderation von Anfang an selbst, denn schon die Vorbereitung des Seminars bezieht dich in den Prozess ein. Mehrmals bereitest du eigene Moderationen vor, setzt sie mit der Gruppe um und lernst aus der anschließenden Manöverkritik. Konkrete Moderationsbeispiele aus deinem Arbeitsalltag kannst du dabei ohne Risiko ausprobieren. Rund sechs Wochen nach dem Seminar trefft ihr euch zu einem Online-Austausch über eure Erfahrungen in der Umsetzung. Zusätzlich gibt es Unterstützung per E-Mail bzw. Telefon.
Für alle, die ergebnis- und umsetzungsorientiert mit Gruppen arbeiten, in Workshops, Trainings, Klausuren oder Meetings. Das können Führungskräfte sein, Projektleiter*innen, interne Berater*innen oder Personalentwickler*innen. Wenn demnächst ein Workshop ansteht, den du moderierst, kannst du ihn im Seminar gleich durchspielen. Für Meetings im Arbeitsalltag, die vor allem schneller zu Entscheidungen führen sollen, ist »The Science of Effective Meetings« die kompaktere Ergänzung.