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Personality & Skills

Moderation von Workshops und Gruppe: Methoden und Werkzeuge erfoglreich einsetzen

Ein Raum voller kluger Leute, eine Pinnwand voller Ideen, und drei Wochen später ist kaum etwas davon umgesetzt. In zwei Tagen lernst du, Workshops und Gruppenprozesse so zu moderieren, dass am Ende Ergebnisse stehen, die auch weitergetragen werden. Für alle, die mit Gruppen in Workshops, Klausuren, Trainings oder Meetings arbeiten.

Academy / Öffentlich buchbar / Inhouse

Über dieses Angebot - Übersicht

Ein Workshop wird einberufen, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Erfahrene, engagierte Menschen bringen ihre Beiträge ein, es wird begeistert diskutiert, und die Pinnwand füllt sich. Und dann? Dann ist die Veranstaltung vorbei. Wenn es gut läuft, war die Hälfte der Zeit produktiv, und ein Bruchteil der Ideen wird tatsächlich umgesetzt. Oft ist es weniger, und der Frust bei den Teilnehmer*innen ist entsprechend groß.

Gute Moderation beginnt lange vor dem Workshop und endet erst einige Zeit danach. In diesem Seminar lernst du die Dramaturgie des gesamten Prozesses kennen, von der Auftragsklärung über Vorbereitung, Einstieg und Themenbearbeitung bis zur Transfersicherung und Nachbereitung. Du erprobst strukturierende und kreative Methoden wie Dynamic Facilitation, das Medizinermodell, Ishikawa, die paradoxe Frage oder De Bonos Denkhüte und lernst, Gruppenprozesse zu lesen und darauf zu reagieren. Und du arbeitest an einer Frage, die viele im Alltag beschäftigt: Wie moderierst du, wenn du selbst Expert*in für das Thema bist?

Das nimmst du mit

  1. Du planst Moderationen von der Auftragsklärung bis zur Nachbereitung und weißt, worauf es in jeder Phase ankommt.
  2. Für unterschiedliche Fragestellungen wählst du passende strukturierende und kreative Methoden aus.
  3. Ergebnisse visualisierst du so, dass die Gruppe den Überblick behält.
  4. Gruppendynamiken erkennst du und reagierst professionell darauf, auch wenn es zäh oder hitzig wird.
  5. Die Doppelrolle als Moderator*in und Expert*in gestaltest du bewusst.
  6. Du sicherst den Transfer, damit aus Workshop-Ideen Umsetzung wird.

Das erwartet dich

  • Dramaturgie des Gesamtprozesses: Auftragsklärung, Vorbereitung, Einstieg, Themenbearbeitung, Transfer sichern, Abschluss und Nachbereitung.
  • Strukturierende und kreative Moderationsmethoden, etwa 4-Schritt, Medizinermodell, Ishikawa, paradoxe Frage, laterales Denken oder De Bonos Denkhüte.
  • Visualisierung.
  • Gruppenprozesse verstehen, steuern und professionell darauf reagieren.
  • Gleichzeitig Moderator*in und Expert*in sein: wie du den Balanceakt meisterst.

So läuft das ab

Zwei Tage in Präsenz, bei euch im Unternehmen oder in GfP Spaces01, mit maximal 12 Teilnehmer*innen. Du erlebst Moderation von Anfang an selbst, denn schon die Vorbereitung des Seminars bezieht dich in den Prozess ein. Mehrmals bereitest du eigene Moderationen vor, setzt sie mit der Gruppe um und lernst aus der anschließenden Manöverkritik. Konkrete Moderationsbeispiele aus deinem Arbeitsalltag kannst du dabei ohne Risiko ausprobieren. Rund sechs Wochen nach dem Seminar trefft ihr euch zu einem Online-Austausch über eure Erfahrungen in der Umsetzung. Zusätzlich gibt es Unterstützung per E-Mail bzw. Telefon.

Für wen ist das?

Für alle, die ergebnis- und umsetzungsorientiert mit Gruppen arbeiten, in Workshops, Trainings, Klausuren oder Meetings. Das können Führungskräfte sein, Projektleiter*innen, interne Berater*innen oder Personalentwickler*innen. Wenn demnächst ein Workshop ansteht, den du moderierst, kannst du ihn im Seminar gleich durchspielen. Für Meetings im Arbeitsalltag, die vor allem schneller zu Entscheidungen führen sollen, ist »The Science of Effective Meetings« die kompaktere Ergänzung.

Deine Superpower danach

  • Du hältst die Fäden in der Hand, während die Gruppe denkt. Am Ende des Workshops hängt neben dem vollen Flipchart auch ein Plan an der Wand, wer was bis wann macht.