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Management & Leadership

Sandwich­management: Zwischen Erwartungen von »oben« und »unten«

Von oben kommt die Entscheidung, von unten die Frage, warum. Und du stehst genau dazwischen. An einem Tag arbeitest du daran, wie du in dieser Position glaubwürdig bleibst, nach oben Einfluss nimmst und dein Team trotzdem mitnimmst. Für Führungskräfte in der Mitte der Organisation und alle, die vom Kollegen oder von der Kollegin zur Führungskraft geworden sind.

Auf Anfrage / Inhouse / Coaching

Über dieses Angebot - Übersicht

Freitag, 16 Uhr, eine Mail aus der Geschäftsführung: Ab nächstem Monat gilt die neue Regelung. Du hältst sie selbst für wenig durchdacht, aber am Montag musst du sie deinem Team erklären. Das Team erwartet, dass du seine Interessen vertrittst. Die Geschäftsführung erwartet, dass du ihre Entscheidung umsetzt. Beides zugleich geht selten ganz auf. Viele Führungskräfte in der Mitte reiben sich genau an dieser Stelle auf. Sie versuchen, es allen recht zu machen, oder distanzieren sich innerlich von der Entscheidung und lassen das Team das auch spüren. Auf Dauer kostet beides Glaubwürdigkeit.

Die Position im Sandwich hat eigene Regeln, und die lassen sich lernen. In diesem Seminar klärst du, was professionelles Handeln zwischen Unternehmensvorgaben und den Erwartungen deines Teams konkret bedeutet. Du lernst, wie du nach oben Einfluss nimmst, bevor eine Entscheidung fällt, und wie du Entscheidungen, von denen du selbst nicht überzeugt bist, so vertrittst, dass du dir dabei treu bleibst. Außerdem findest du einen Umgang mit dem Druck von beiden Seiten, damit er dich auf Dauer nicht zermürbt.

Das nimmst du mit

  1. Deine Rolle im Spannungsfeld zwischen Team und Unternehmen ist dir klar, und du weißt, was sie von dir verlangt.
  2. Du erkennst die typischen Fallen beim Führen im Sandwich, bevor du hineintappst.
  3. Nach oben führst du bewusst und nimmst Einfluss auf deine Vorgesetzten und auf Entscheidungen.
  4. Unbeliebte Unternehmensentscheidungen vermittelst du so, dass du glaubwürdig bleibst und dein Team trotzdem mitzieht.
  5. Für Spannungen und Konflikte in deiner Rolle hast du Strategien, die dich persönlich entlasten.

Das erwartet dich

  • »Druck von oben, Druck von unten«: das Dilemma der Sandwich-Position.
  • Was professionelles Handeln zwischen Unternehmensvorgaben und Mitarbeitererwartungen konkret heißt.
  • Typische Fallen beim Führen im Sandwich.
  • Commitment gewinnen, auch bei unbeliebten und schwierigen Vorgaben (»Buy-in«).
  • Die eigenen Vorgesetzten beeinflussen und überzeugen.
  • Funktionsbewusst mit Entscheidungen umgehen, von denen du selbst nicht überzeugt bist.
  • Der persönliche Umgang mit Spannungen und Konflikten in der Führungsrolle.
  • Der Rollenwechsel von der Kollegin oder dem Kollegen zur Führungskraft.

So läuft das ab

Ein Tag in Präsenz von 9 bis 18 Uhr, bei euch im Unternehmen oder in GfP Spaces01, mit maximal 12 Teilnehmer*innen. Du arbeitest an konkreten Situationen aus deinem Führungsalltag und aus der Gruppe. Kurze Inputs, erprobte Handouts und Checklisten, Fallarbeit und Diskussionen wechseln sich mit Rollenspielen, Erlebnisübungen und Feedback ab. So übst du zum Beispiel das Gespräch, in dem du deinem Team eine unbeliebte Entscheidung erklärst, bevor es im Ernstfall ansteht. Auch nach dem Seminar kannst du die Seminarleitung telefonisch oder per E-Mail erreichen. Als Modul der Reihe »Essentielle Führungsskills« kannst du den Tag für sich allein buchen oder mit weiteren Tagestrainings kombinieren.

Für wen ist das?

Für Führungskräfte in der Mitte der Organisation, die selbst Vorgesetzte haben und gleichzeitig ein Team führen, von der Teamleitung bis zur Bereichsleitung. Ebenso für junge Führungskräfte, die aus dem eigenen Team heraus befördert wurden und mit ehemaligen Kolleg*innen jetzt anders umgehen müssen als bisher. Wenn es dir vor allem darum geht, im eigenen Team klarer aufzutreten und Grenzen zu setzen, passt »Führen mit Klarheit und Konsequenz« möglicherweise noch besser.

Deine Superpower danach

  • Du hältst den Druck von oben und von unten aus, ohne dich plattdrücken zu lassen. Im Sandwich bist du danach die Zutat, die alles zusammenhält.