Change Management ist Handwerk, und Handwerk lässt sich lernen. In zwei Tagen füllst du deine Werkzeugkiste mit erprobten Tools für Diagnose, Widerstand, Kommunikation und Umsetzung und probierst sie an deinen eigenen Fällen aus. Für Führungskräfte, Projektleiter*innen und HR, die Veränderung verkünden und dann auch durchbringen müssen.
Auf Anfrage / Inhouse / CoachingDie Entscheidung ist gefallen, die Präsentation steht, und nach der Infoveranstaltung ist es im Raum sehr still. Zwei Tage später kursieren am Gang drei Versionen davon, was »eigentlich« geplant ist, und das Projekt, das allen helfen sollte, wird reflexartig abgelehnt. Wer Veränderung verantwortet, steckt dabei oft selbst in einem Dilemma: Du sollst den Wandel vorantreiben und bist gleichzeitig selbst davon betroffen.
Mit gutem Willen und einer schönen Kommunikationsfolie kommt man da nicht weit. Wer die passenden Werkzeuge kennt und weiß, wann welches passt, hat deutlich bessere Karten. Dieser Workshop stellt dir deshalb eine Toolbox zusammen: Diagnosetools, mit denen du Stolpersteine früh erkennst, eine Typologie für unterschiedliche Formen von Widerstand, Klimakurven, Entscheidungsstrategien und Kommunikationsformen, die Entscheidungen nachvollziehbar machen. Anhand vieler Beispiele aus der Beratungspraxis erfährst du, was die einzelnen Tools bewirken. Und du probierst sie an deinen eigenen Change-Situationen aus
Zwei Tage in Präsenz, bei euch im Unternehmen oder in GfP Spaces01, mit maximal 12 Teilnehmer*innen. Kurze Inputs stellen die Methoden vor, erprobte Handouts und Checklisten nimmst du mit. Den Großteil der Zeit arbeitest du an konkreten Fällen, am besten an deinen eigenen, in Einzel- und Gruppenarbeit, Rollenspielen, Erlebnisübungen und im Austausch mit den anderen. Die Seminarleitung bringt Beispiele und typische Stolpersteine aus der eigenen Beratungspraxis ein und hilft dir, in deiner Situation die Hebel zu finden, die tatsächlich etwas bewegen.
Für Führungskräfte, die ihr Team durch eine Veränderung bringen müssen, ob sie die Entscheidung selbst getroffen haben oder nicht. Für Projektleiter*innen, deren interne Projekte auf Ablehnung stoßen, bevor sie richtig begonnen haben. Und für HR, das in Change-Projekten eine klarere Rolle einnehmen will. Am meisten nimmst du mit, wenn du eine aktuelle Veränderungssituation mitbringst. Wer eine Einführung in Change-Theorien sucht, ist hier weniger gut aufgehoben, weil der Workshop ganz auf Werkzeuge und ihre Anwendung ausgelegt ist.